Sechs Gründe, warum sich cloudbasierte Lösungen für die Konstruktion lohnen

Mit der Corona-Pandemie und dem Umzug ins Homeoffice ist die Nachfrage nach cloudbasierten Lösungen stark gestiegen. Kein Wunder, da Konstrukteure von überall auf Projekte zugreifen und diese mit Kollegen, Partnern und Lieferanten vorantreiben können, ohne an ein einziges Gerät gebunden zu sein.

 

1. Kosten einsparen

Unternehmen verbringen sehr viel Zeit und Ressourcen damit zu prüfen, ob alle Versionen der Software auf dem aktuellen Stand und mit anderen Systemen kompatibel sind. Dabei sollten sich Firmen in dieser schnelllebigen Zeit auf die Kernkompetenzen konzentrieren. Bei Software as a Service zahlt der Kunden nur für die Funktionen, die er wirklich benötigt. Zusätzliche Services können hinzu gebucht oder entfernt werden.

 

2. Aktuelle und konsistente Daten

Laut einer Umfrage von Tech-Clarity, arbeiten knapp 30% der Teilnehmer in ihrer Arbeitszeit mit veralteten Informationen. Das beseitigt SaaS mit dem Single Source of Truth, einem einheitlichen Datenmodell, indem alle Daten sofort in der Cloud gespeichert werden. Jede Person, die am Projekt beteiligt ist, hat Zugriff auf alle notwendigen Dateien, unabhängig von ihrem Standort. Ein Desktop-Nutzer kann zum Beispiel von einem Büro-PC zu einer webbasierten oder mobilen Version zu Hause wechseln.

 

3. Sicherheit und Datenschutz

Auf der einen Seite geht es um die Sicherheit von geistigem Eigentum, auf der anderen Seite bestätigen Anbieter von Cloudlösungen, dass diese für mehr Datensicherheit durch Zugriffskontrollen, externe Datenspeicherung und Sicherheitsprotokolle sorgen. Zugriffe können personen- und projektbezogen vergeben oder entzogen werden. Klingt doch verlockend: Daten, die die Datenspeicher des Unternehmens nie verlassen und kein Aufspielen und Kopieren von Informationen auf externe Speichermedien.

 

4. Aktuelle Software

Durch das Abo-Modell nutzen Anwender immer die aktuellen Software-Funktionen. Der SaaS- Anbieter kann sehen, welche Funktionen genutzt werden und so die Benutzererfahrung verbessern. Die cloudbasierte Lösung gibt einen Überblick, welche Tools von Unternehmen verwendet werden und welche nicht erworben werden müssen.

 

5. Zusammenarbeit im Team

Kollaboration ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Nicht nur die Zusammenarbeit im Team, sondern auch mit Partnern und Zulieferern spielt eine wichtige Rolle. Das SaaS-Modell erlaubt es Ideen frühzeitig im Projekt mit Kollegen und Dritten, über einen berechtigungsbasierten Zugriff per Weblink, zu teilen. Diese Art der Zusammenarbeit verhindert Verzögerungen, unnötige Überprüfungen und Fehler, die ohne Cloud häufig entstehen.

 

6. Performance

Für Funktionen, bei denen der Anwender Entwicklungsziel und Randbedingungen eingibt und der Computer zahlreiche Designvorschläge erzeugt, wie Simulation oder Generative Design, ist eine nahezu unbegrenzte Rechenleistung ein großer Vorteil der cloudbasierten Lösung. Anwender können über die Cloud auf die erforderlichen Ressourcen zugreifen. Die Ergebnisse werden über die Cloud an den Anwender zurückgegeben. Da neue Designtechnologien eine immer höhere Rechenleistung erfordern ist es durch SaaS nicht mehr notwendig Ressourcen auf dem lokalen Rechner zu binden.

 

Hybrider Einstieg

 

Vor der Einführung einer cloudbasierten Lösung sollten Unternehmen überlegen, welche Geschäftsentwicklung verfolgt wird. Möchte man nur mit der neuesten Technologie arbeiten, kann ein hybrides Lösungsmodell die bessere Option sein.

 

Quelle: www.konstruktionspraxis.vogel.de