Schnell und effizient, individuell und flexibel. 10 Thesen für die Notwendigkeit zur Digitalisierung im Zuge von Industrie 4.0.

Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen die Potentiale von Industrie 4.0 für Ihr Unternehmen.

Haben Sie Fragen und benötigen individuelle Beratung? Dann melden Sie sich noch heute bei uns.

Von der Digitalisierung zu Industrie 4.0

„Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden.“ - Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin, 2015

Digitalisierung ist schon längst im Alltag angekommen. Ein Leben ohne Smartphones, Tablets oder andere Endgeräte ist schwer vorstellbar. Die Entwicklung der Kommunikationsgeräte bei gleichzeitiger, vollständiger Vernetzung erhöht die Informationsverfügbarkeit und vereinfacht unsere alltäglichen Aufgaben. Im Privatleben sind die mit der Digitalisierung einhergehenden, disruptiven Technologien bereits vollständig integriert, sei es um einzukaufen, zu kommunizieren, sich zu informieren oder einfach, um zu unterhalten.

Doch nun erkennt auch die Industrie die Vorzüge des stetigen Zusammenwachsens von Informations- und Kommunikationstechniken. Besonders in der industriellen Arbeits- und Produktionswelt erschließen sich dadurch neue Geschäftsmodelle und Produktionspotenziale. Auf Basis der vollständigen Digitalisierung eröffnen sich in der Industrie durch intelligente Vernetzungen ganz neue Möglichkeiten. 

Die Idee der vollständigen Informationsverfügbarkeit auf Basis der digitalisierten und vernetzten Industrie ist der Kern von Industrie 4.0. Die im Zuge von Industrie 4.0 entstehenden Veränderungen sollen helfen, die immer komplexer werdenden Anforderungen an das produzierende Gewerbe zu bewerkstelligen.

Definition Industrie 4.0

Der Begriff wurde erstmals auf der Hannover Messe 2011 geprägt. Damals war die Bedeutung des Themas noch nicht in Gänze erschlossen. Erst vier Jahre später, auf der Hannover Messe 2015, wurde die Plattform Industrie 4.0 unter der Leitung des Bundesministers für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, gegründet. Gemeinsam mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften hat sich die Plattform als Ziel gesetzt, einheitliche und verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Seitdem wurden erste konkrete Anwendungsgebiete und Handlungsempfehlungen definiert.

Der Begriff Industrie 4.0 beruht auf der Annahme, dass wir uns in der vierten industriellen Revolution befinden. In der folgenden Grafik sehen Sie einen Überblick über die bisherigen industriellen Revolutionen.

Als industrielle Revolution wurden evolutionäre technologische Entwicklungen bezeichnet, welche revolutionäre Auswirkungen auf die Arbeitswelt bzw. Industrie hatten. Genau diese umwälzenden Auswirkungen werden auch im Zuge der Digitalisierung und Vernetzung erwartet. Konkret lassen sich bisher allerdings allenfalls Vermutungen, respektive Erwartungen formulieren, wie diese Veränderungen aussehen könnten. 

Wirtschaftsfaktor Industrie 4.0

Durch eine geeignete Integration von abteilungs- und produktionsübergreifenden Wertschöpfungsprozessen soll eine hochflexible und -effiziente Fertigung von individualisierten Produkten ermöglicht werden. Das heißt, weg von der Serien- und Massenfertigung hin zu Losgröße 1. Einer Studie zufolge beziffert sich das durch Industrie 4.0 entstehende zusätzliche Wertschöpfungspotenzial für die Branche des Maschinen- und Anlagenbaus bis zum Jahr 2025 auf 23 Milliarden Euro und ein entsprechendes jährliches Wertschöpfungswachstum auf 2,2%. [Bitkom/Fraunhofer IAO, 2014]

Für die mittelständischen Unternehmen in Deutschland bedeutet das, nicht den Anschluss zu verlieren, um auch in Zukunft noch konkurrenzfähig zu bleiben. Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit hängt, vor allem im Mittelstand, davon ab, ob und inwieweit die Bereitschaft zur digitalen Transformation gegeben ist. In diesem Zusammenhang ist es fundamental, die eigenen Unternehmensprozesse zu überdenken.

Der Maschinenbau muss die von der IT bereitgestellten Werkzeuge für sich nutzen, sodass die eigenen Prozesse auf die Herausforderungen durch Globalisierung, Individualisierung und verkürzte Reaktionszeiten angepasst werden. Die Schwierigkeit liegt in der geeigneten Integration von IT-seitigen Werkzeugen in die Prozesse des Maschinenbaus. Die ISAP AG liefert diese Schnittstelle bereits seit 25 Jahren und schafft damit leistungsfähige Umgebungen für die Erzeugung digitaler Produktmodelle im Produktentstehungsprozess des Maschinenbaus.

Industrie 4.0 bei ISAP

Mit einem einzigartigen Portfolio aus Projekt- und Beratungserfahrung sowie einer Palette an marktführenden Soft- und Hardwareprodukten, ist die ISAP AG der ideale Partner für den Weg Richtung Industrie 4.0. Als kompetenter Ansprechpartner mit smarten Werkzeugen besitzen wir die Fähigkeit, eine geeignete Strategie zu definieren. Auf Basis jahrelanger Erfahrung und fundiertem Wissen in den Bereichen CAD, PDM, PLM, engineering tools und IT, analysieren wir, welche individuellen Maßnahmen in Bezug auf Digitalisierung und Industrie 4.0 für Sie Sinn ergeben, denn nur geeignete Technologien bringen auch den erhofften Nutzen.

Dazu haben wir, in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik an der Ruhr-Universität Bochum, ein wissenschaftlich fundiertes Reifegradmodell entwickelt, welches eine detaillierte individuelle Übersicht in Bezug auf den Zustand des Unternehmens im Kontext von Industrie 4.0 ermöglicht. Die Ergebnisse dieses Reifegradmodells ermöglichen zielgerichtete Handlungsempfehlungen für das maximale Nutzenpotential durch digital vernetzte Prozesse. 

 

Das oberste Ziel ist die Optimierung der Prozesse. Der Fokus der ISAP AG liegt hierbei klar auf dem Produktentstehungsprozess. Optimale Ausbildung der Mitarbeiter ermöglicht die Erzeugung qualitativ hochwertiger digitaler Produktmodelle. Perfektionierte Prozesse erlauben es, Informationen und Modelle zu standardisieren und in der gesamten Prozesskette zu nutzen. Ein modernes Variantenmanagement schont Ressourcen und ermöglicht es, schnell auf Anforderungen und wandelnde Märkte zu reagieren. 

Dank digitaler Produktmodelle lassen sich wesentlich einfacher neue kundenspezifische Varianten erzeugen. Wird ein individuelles, neues Produkt benötigt, kann ein bestehendes, digitales Produktmodell als Basis herangezogen und nur dort verändert werden, wo es notwendig ist. Die neu erstellten Informationen bilden einen neuen, digitalen Zwilling, der zu großen Teilen mit seinem Ursprung identisch sein kann.

Die Informationsgewinnung rückt somit nicht nur in den Vordergrund, sondern entwickelt sich zu einem wichtigen Werkzeug von Industrie 4.0. Das digitale Produktmodell, mit seinen Standards und Varianten, sowie alle parallel erfolgten Tätigkeiten und generierten Informationen, müssen zusammenfließen.

Die 10 Thesen der Digitalisierung

  1. Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden 
  2. Die Bereitschaft zur Digitalisierung ist Grundvoraussetzung für die zukünftige Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit eines Unternehmens 
  3. Die Definition einer individuellen Digitalisierungsstrategie ist der Schlüssel für den Unternehmenserfolg im Kontext von Industrie 4.0 
  4. Kernstück jeder Digitalisierungsstrategie ist das konsistente digitale Produktmodell 
  5. Qualität und Wirtschaftlichkeit müssen durch Tests am digitalen Produktmodell frühzeitig gewährleistet werden
  6. Produkt- und prozessrelevante Informationen müssen jederzeit verfügbar sein 
  7. Alle Prozesse müssen klar definiert und zielgerichtet sein 
  8. Die Standardisierung wiederkehrender Prozesse und die Wiederverwendung bereits bestehenden Wissens sind essentiell für den wirtschaftlichen Erfolg 
  9. Technische und kaufmännische Prozesse müssen gekoppelt werden 
  10. Es bedarf eines erfahrenen Partners mit umfassendem Fachwissen und nötigen Werkzeugen für den digitalen Wandel eines Unternehmens

Industrie 4.0 - made by ISAP

Von der Digitalisierung zu Industrie 4.0